Moin Leute. Ihr wisst ja: "Es ist ganz leicht das Rauchen aufzugeben. Ich habe es schon hundert mal geschafft." (Mark Twain)

Donnerstag, 26. Januar 2012

Dattelpalmen

Dattelpalmen

Es gibt große Bahnhöfe so wie in Bremen, es gibt sehr große wie in Hamburg und es gibt kleine und sehr kleine, wie unseren hier in Cuxhaven.
Alle sind verschieden, aber alle haben wenigstens eins gemeinsam, und ich mag es nicht. Es nervt mich, ja, ich hasse es sogar.
Was ich meine?
Diesen Spießrutenlauf am Sonntag Morgen, den meine ich.
Gleich nach einem mehr oder weniger erbaulichen Kirchgang, wenn man noch damit beschäftigt ist, das schlechte Gewissen los zu werden und nur mal in die Bahnhofsbuchhandlung will, um eine Zeitung zu besorgen. Sofort stellt sich einem einer von denen in den Weg.
Diese Schnorrer, diese „Haste-mal-n-Euro-Typen“.
Früher hätten die sich mit einer Mark zufrieden gegeben, aber die Preise sind auch in diesem Gewerbe drastisch gestiegen und selbst in unserem beschaulichen Nordsee Heilbad kommst du nicht ungeschoren davon.
Als ob es nicht genügt, dass uns die Touristen hier die Parkplätze wegnehmen und die Preise für Krabbenbrötchen in astronomische Höhen treiben.
Sicher, unserem Pastor würde dazu so etwas einfallen,wie:
 „Was Ihr aber meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt Ihr mir getan.“, oder „Wenn du aber gibst, so lass die Rechte nicht wissen, was die Linke tut.“ -  Na und? Sollen diese „geringen Brüder“ doch arbeiten gehen, wie alle anderen auch. Der hat immer gut reden, der Herr Pastor.
Außerdem dürfen meine Hände ruhig wissen, was sie tun.
Die Eine gibt dir nichts, und die Andere zeigt dir einen Vogel.
So sieht das aus.
Es ist doch nicht zum aushalten, so, wie am letzten Sonntag auch.
Es war stürmisch, es hat geregnet, und ich wollte nur eben schnell meine Welt am Sonntag kaufen, da kam auch schon sofort einer von diesen Burschen  angeschlendert. Genau das Kaliber, wie die doch alle sind. Wenn ich diese bescheuerten Baseball Käppis schon sehe, und diese Hosen, bei denen der halbe Hintern raus hängt...
Zu meiner Zeit hat man die Löcher in den Jeans selbst rein getragen und nicht von Dolce und Gabbana vorfertigen lassen.
Wir haben unsere Parkas beim Second Hand - Bundeswehrshop und nicht bei Sir Benny Miles gekauft. Und dann haben wir die Deutschland Flagge auf dem Ärmel durchgestrichen – aus Protest. Wir waren wenigstens noch politisch. Haben uns wegen unserer langen Haare beschimpfen lassen, den Kriegsdienst verweigert und die Taz abonniert. Hätten wir etwa damals solche Markenturnschuhe getragen -  mit Adidas auf Demo nach Brokdorf oder Gorleben? Niemals, keine Macht dem Establishment! Außerdem hätten uns die süßen Genossinnen damit doch  auch nie ran gelassen.  War ja auch so schon schwer genug.
Kannenweise Jasmintee musste man trinken und dann stundenlang den verständnisvollen Softie heucheln, der in feministischer Fachliteratur genauso beschlagen war, wie im kommunistischen Manifest. Räucherstäbchen, Patschuli und meterweise Hermann Hesse haben wir ertragen, nur um am Ende zu erfahren, dass sie gerade die Pille abgesetzt hatte, weil sie die Chemiebonzen nicht unterstützen wollte.Und wenn es ganz schlimm kam? Dann hatte die Maus gerade festgestellt, dass sie sich irgendwie doch eher zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlte. Genau so war das - von wegen „gute alte Zeit“. Aber, wenn wir auch nur selten zu Schuss gekommen sind, wir hatten wenigstens Stil.
Haben wir etwa anständige Bürger belästigt, wenn wir Geld brauchten? Haben wir etwa gebettelt? Nein, natürlich nicht. 
Wir haben uns mit der Gitarre in die Fußgängerzone gestellt und „Blowing in the wind“ gespielt; da haben die Leute wenigstens noch was gekriegt für ihr Geld. 
Ich werfe dem Burschen einen kurzen Blick zu - ein gut aussehender Kerl eigentlich. Sein Papa war wohl ein schwarzer GI, der sich bei Zeiten wieder nach Louisiana verzogen hat – man kennt das ja.
Die haben uns damals immer die schärfsten Bräute weggeschnappt, die Besatzer, nur weil sie zollfreie Zigaretten mit Menthol besorgen konnten.
Die kamen doch tatsächlich im Tarnfarben – Kampfanzug in die Kneipe und machten auf dicke Hose. So als wären sie in Hanoi oder in Da Nang oder sonst wo.
Das war echt zum Kotzen, aber was konnte man als überzeugter Pazifist mit Untergewicht schon gegen diese gut trainierten Ledernacken ausrichten -  außer den Laden zu verlassen und ihnen von draußen ein freundliches „Ami go home!“ zurufen, und dann aber ab auf`s Damenrad und weg. Nur mein Freund Benni, möge er in Frieden ruhen, der hat wirklichen Widerstand geleistet, der hat es damals echt gebracht!
Nachdem der seine Freundin an einen von diesen Yankee Invasoren verloren hatte, setzte  er sich mit einem Transparent vor die Atlantic Bar, dem damaligen  „GI Headquarter“.
„Amis raus aus Elisabeth!“ hatte er darauf geschrieben. Der Mann hatte Schneid und später einen Schädelbasisbruch, der Benny, aber das ist alles Schnee von Gestern.
Der „haste-mal ´n- Euro- Boy“ kommt mit einem breiten Grinsen auf mich zu.
Ich werde hart bleiben und ihm nichts geben, da kann er sein Pepsodent Lächeln gleich wieder einpacken.
„He Mann, entschuldige mal...“, er hat den Gang eines Sportlers und ist einen guten Kopf größer als ich.
„Tut mir leid“, ich beschleunige meine Schritte.
„Wie?“
„Ich kann dir nichts geben.“ ich gehe noch ein wenig schneller.
„Aber nun warte doch mal...lauf` doch nicht gleich weg“, sagt er und geht längsseits.
„Ich laufe nicht weg, ich habe es eilig.“ ich gehe jetzt so schnell, dass man es gerade noch nicht „rennen“ nennen kann, denn das würde ihm so etwas wie „Angst“ signalisieren und Angst habe ich ja nicht.
Am Taxistand biege ich scharf rechts ein, aber er bleibt wie ein Beiwagen an meiner Seite und lässt sich nicht abschütteln.
„Ich wollte doch nur fragen...“ sagt er.
„Ich habe kein Geld für dich. Also lass mich in Ruhe.“
„Ich will doch gar kein Geld von dir....Ey, Vorsicht!“ Er weicht zur Seite aus, und ich trete in ein gut gefülltes Schlagloch. Mein rechter Fuß verschwindet bis zum Knöchel in der trüben Brühe  – na prima.
„So ein Mist“; sage ich, „ das ist Deine Schuld. Wegen Dir habe ich jetzt einen ´Nassen` hier.“
„Wegen mir? Ich hab sie doch sogar noch gewarnt.“
„Gewarnt? Du hast mich bedrängt, ja sogar geschubst hast du mich. Und das alles für einen läppischen Euro, den ich dir sowieso nicht gebe.“
Er baut sich vor mir auf, stemmt die Hände in die Hüften und legt den Kopf zur Seite. „Wie oft soll ich es noch sagen? Ich will kein Geld von dir.“
„So, und was willst du dann, meine Unschuld?“ ich ziehe meinen klatschnassen Fuß aus dem Schlammloch. Nagelneue Lloyd Schuhe!
„Dein Handy.“
„Mein Handy? Sind wir jetzt etwa schon bei „Raubüberfall“ gelandet, oder wie? Das ist ein Kapitalverbrechen, mein Freund, das solltest du dir gut überlegen.“
„Quatsch, Raubüberfall. Ich muss nur mal ganz dringend telefonieren, und wollte fragen, ob ich vielleicht mal ihr Handy benutzen darf – meins ist kaputt.“ Er kramt aus seiner Jackentasche eine Handvoll Plastikteile hervor : „Hier“, sagt er, „siehste, ist kaputt, geht nicht mehr.“
„Oh, ein I-Phone“, sage ich, „sowas kann ich mir nicht leisten.Was ist dem guten Stück denn widerfahren? Ein Unfall?“
Er steckt die Teile wieder zurück: „Ich war wütend, und da hab ich es an die Wand geschmissen.“
„Ach, und jetzt musst du ganz dringend mit meinem telefonieren?“
„Ja, mit meiner Braut“, er verzieht das Gesicht, „...dieser Schlampe.“ 
Ich hole mein Mobiltelefon hervor, nehme es vorsichtig aus dem Futteral und reiche es ihm. „O.K.“, sage ich, „aber wenn du damit abhaust, schicke ich dir die Bullen hinterher.“ Er nimmt mein gut erhaltenes Nokia 6310 in die Hand, betrachtet es von allen Seiten, dann schüttelt er den Kopf und wirft mir ein strahlend weißes Lächeln zu.
„Wirklich ein schönes Stück“, sagt er, „ aber ich klaue keine Antiquitäten. Ich bin auf Bewährung.“
Er wählt eine Nummer: „Ja, Hi... ich bin`s. Bin angekommen -  alles cool...das Wetter? Oh, jeden Tag über dreißig Grad und strahlend blauer Himmel, vom morgens bis abends -  und alles voller Palmen, sogar hier vor der Zelle...Wie? Nein, Telefonzelle, nicht Gefängniszelle ...Dattelpalmen oder sowas, keine Ahnung...ja, tatsächlich Baby, und morgen machen wir `ne amtliche Bootsfahrt bei Vollmond...Ja, da staunst du...O.K., Mädel, leg dich wieder hin...ich muss Schluss machen, da draußen steht jemand vor der  Tür und will auch mal ran...Ja, Du mich auch...Tschüss!“
Er drückt auf den roten Hörer und gibt mir das Telefon zurück.
„Dreißig Grad und Dattelpalmen?“ sage ich.
„Ist `ne lange Geschichte.“
„Klar, ist deine Privatangelegenheit. Geht mich nichts an...“
„Doch, kannste ruhig wissen, wenn du willst“ er vergräbt seine Hände  bis an die Ellenbogen in  den Hosentaschen, „ Das war meine Freundin, die Ala. Die hat mich vor ein paar Tagen angerufen, und erzählt, dass sie ganz aus Versehen mit `nem anderen Kerl rum gemacht hat. Es wäre wirklich nur ein `Unfall` gewesen, hat sie gemeint. Aber es würde sie jetzt doch sehr beschäftigen, und darum wollte sie mir das erzählen, und so weiter ...blabla. War natürlich auch noch mein bester Kumpel, der Ali. Klingt doch gut, oder? Ala und Ali ! Klingt doch gut, was meinst du.“
Ich zucke mit den Schultern.
„Ist ja auch egal, aber...was sollte ich machen? Ihr was an den Hals hauen, oder dem Ali, oder beiden? Wäre normal dran gewesen, ich musste doch mein Gesicht behalten, ich bin schließlich nicht irgend so ein Niemand in unserer Gegend. Aber ich hab ja noch Bewährung. Also hab ich gesagt: Hey Baby, da bin ich aber echt froh. Weil, ich hab im Hotel so eine reiche Tussi kennen gelernt, die ist voll auf mich abgefahren. Und jetzt will die mich mit in den Urlaub nehmen, auf `ne voll einsame Insel. Aber mit „all inclusive“, wenn du verstehst, was ich meine. Du kannst von mir aus ruhig weiter mit Ali „Bigboy“ rum vögeln, macht mir echt nichts aus. Ich hab jetzt was Besseres.“
„Im Hotel?“ sage ich.
„Ja, ich arbeite im Holiday Inn in Köln. Koffer schleppen und so was.“
„Und dann?“
„Na, dann habe ich erst mal vor Wut mein Handy geschrottet, und dann hab ich mich hierher auf den Weg gemacht. Ich muss ihr doch  `ne Karte von da schreiben. Sonst glaubt sie mir doch nicht.“
Wir standen im Nieselregen und ich war verwirrt.
„Aber, was machst du denn dann hier auf dem Cuxhavener Hauptbahnhof? Du hättest doch von Köln-Bonn das Flugzeug nehmen können.“
„Fliegen? Wieso denn fliegen? Da kommt man doch mit der Bahn hin.“
„Zu deiner Palmeninsel?“
„Klar.“
„Aha“, sage ich und verstehe kein Wort, „was hast du deiner Ala denn erzählt, wo es mit der reichen Lady hingehen soll?“
Er wirft mir einen selbstzufriedenen Blick zu, holt tief Luft und sagt:
„Spiekeroog, natürlich.“


Samstag, 24. Dezember 2011

Happy Birthday Jesus

It`s good to know, you are here.

Forever yours
Janek

Freitag, 23. Dezember 2011

Santa Claus begins

Santa Claus begins

Es soll doch tatsächlich noch immer Leute geben, die behaupten, der Weihnachtsmann sei eine Fantasiegestalt und frei erfunden.
Aber das sind alles Spielverderber, die keine Ahnung haben.
In Wahrheit ist es nämlich so.

  Zu der Zeit, als Cyrenius Landpfleger in Syrien war, gab der damalige Kaiser Augustus den Befehl, dass das ganze Volk sich zählen lassen sollte. Eine wichtige Sache, damit die Leute nicht mehr beim Kindergeld betrügen konnten, und wichtig für zukünftige Kriege; man musste schließlich wissen, mit wie vielen Jungsoldaten zu rechnen war.
Also zogen alle los. Ein jeder in die Stadt seiner Geburt.
Auch ein junges Paar mit Namen Walt, einem Märchenerzähler, und Cola, die selbstgebraute Erfrischungsgetränke am Strand von Akabar verkaufte, machten sich auf den Weg –  Cola war schwanger und stand kurz vor der Niederkunft. 
Als sie in Bethlehem, ihrem Geburtsort ankamen, waren längst alle Hotels und Pensionen belegt. Selbst in den  Ställen  war kein Plätzchen mehr zu bekommen.
Darum ließen sie sich in einem Kaufhaus in der Innenstadt einschließen, wo Cola gegen zwei Uhr dreißig, in der Spielzeug Abteilung, einen kräftigen Jungen zur Welt brachte.
Walt „organisierte“ ein rotes Mäntelchen, eine rote Hose und eine passende Zipfelmütze aus dem Baby – Shop, damit zogen sie den Kleinen an.
Cola hätte zwar lieber eine hellblaue Ausstattung gehabt, aber sie war zu erschöpft, um sich auf lange Diskussionen einzulassen.
Papa Walt wollte ihn „Claus“ , nach seinem Großvater nennen, aber Cola meinte er solle besser einen mehr-silbigen Namen haben. Also nannten sie ihn „Santa Claus“ und wussten beide eigentlich nicht so genau warum. Außer, dass man ganz wunderbar rufen konnte: „ San - ta Claus! Wenn du nicht sofort zu Essen kommst, ziehe ich dir die roten Hosen stramm.“
Der Besitzer des Ladens staunte am nächsten Morgen nicht schlecht, als er die junge Familie beim Frühstück in der Feinkostabteilung überraschte.
Er wollte zuerst die Polizei rufen, aber dann erblickte er das Baby und sah davon ab.
Der Knabe in dem roten Anzug hatte dicke, weiße Locken und einen ebenso weißen Rauschebart. Das verwunderlichste aber an diesem Kind war, dass es nicht schrie oder weinte, wie es Babys im Allgemeinen tun, sondern nur ein tiefes, dröhnendes „ HO, HO, HO“ von sich gab.
Der Ladenbesitzer erkannte sofort welch werbewirksames  Potential sich hier offenbarte. Dieses Kind war eine Sensation, und alle, alle würden in sein Geschäft kommen um es zu sehen. Und alle würden natürlich dafür auch etwas kaufen müssen.
Was war dagegen schon dieser andere Knabe, der in der gleichen Nacht in einem Stall in der Nachbarschaft das Licht der Welt erblickt hatte? Auch wenn zu seiner Geburt extra ein paar angebliche Sterndeuter aus dem fernen Ägypten angereist waren – sollten sie doch.
Ali Ben Gali Ben Wulwort, wie der Ladenbesitzer mit vollem Namen hieß, machte mit Walt und Cola einen Vertrag, schmückte seinen Laden mit vielen Lichtern und Girlanden und gab am kommenden Abend ein gewaltiges Einkaufsfest.
Alis Plan ging auf, und ein Strom von neugierigen Kunden wälzte sich stundenlang durch die Verkaufsräume.
Alle wollten das bärtige Kind sehen, weil es ihnen Glück bringen sollte, und jeder kaufte als Andenken irgend etwas aus Alis Angebot.
Als die Sonne am nächsten Morgen den Wüstensand schon in sanftes Rosa tauchte, hatte auch der letzte Ladenhüter einen neuen Besitzer gefunden, und Ali war ein reicher Mann.
Er gab Walt und Cola den vereinbarten Anteil, nahm ihnen das Versprechen ab, im nächsten Jahr wieder zu kommen und verschwand mit der nächsten Karawane in Richtung Ibiza.
Die junge Familie zog nach Ägypten, wo sie sich am Strand von Alexandria niederließen, was Santa, ganz nebenbei, vor der Mordlust des Herodes bewahrte.
Santas Mutter eröffnete eine Limonadenfabrik in der sie neben allerlei Fruchtbrausen auch etwas herstellte, das es bis dahin noch nie gegeben hatte. Ein dunkelbraunes Gebräu, das aus Wasser, Zucker, Kaffeeextrakt und manch anderen, streng geheimen, Zutaten bestand.
Diesem Getränk gab sie ihren Namen und es machte sie in kurzer Zeit zur reichsten Frau des nördlichen Orients.
Papa Walt konnte sich wegen des Erfolges seiner Frau ganz den Kindergeschichten widmen, die er so gerne erfand.
Er verbrachte seine Tage am Strand, wo er lustige Mäusefiguren in den Sand malte, und den staunenden Kindern die unglaublichsten Abenteuer erzählte.
Sie  lebten herrlich und in Freuden - allerdings nur bis zu Santas erstem Schultag.
Er war ein Sechsjähriger mit grauem Haar und dichtem Bartwuchs, was selbst in Alexandria nur selten vor kam. Zum echten Außenseiter machte ihn allerdings der stets gleiche, rote Anzug, den seine  Mutter ihm alle Jahre wieder neu anfertigen ließ, und sein merkwürdiges „HOHOHO!“, dass ihm zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit heraus rutschte. Kein wirkliches Gelächter, sondern mehr ein Tick, den er sein ganzes Leben lang nicht unter Kontrolle bringen sollte.
Die anderen Kinder hatten ihren Spaß mit ihm. Sie zogen ihn am Bart, warfen seine rote Mütze in den Dreck und schimpften Santa einen „Weihnachtsmann“ - ein Begriff, den sie sich extra  ausgedacht hatten; ein schlimmeres Schimpfwort gab es nicht.
Der kleine Santa Claus kam oft mit blauen Flecken oder einer blutigen Nase nach Hause, und wenn er auch einmal körperlich unversehrt blieb, so hatte der Spott der anderen ihn dennoch wieder schwer getroffen.
Immer wieder schnitt er sich am Abend die Haare und rasierte seinen Bart ab, aber wenn er am nächsten Morgen in den Spiegel sah, war alles wieder nachgewachsen. Auch der rote Anzug blieb, denn seine Mutter sah nicht ein, sich von irgendwem Vorschriften machen zu lassen - es war eine scheußliche Lage in der er sich befand.
Einzig die Mädchen aus seiner Klasse waren freundlich zu ihm und zum Dank brachte er ihnen immer kleine Geschenke mit, denn er kam ja aus reichem Hause.
Das machte die bösen Jungs natürlich noch wütender und ihre Attacken wurden so unangenehm, dass Cola schließlich einen Bodyguard für ihren Sohn engagierte. Ein gewisser Ruprecht.
Ein Kerl der einer Vogelscheuche nicht unähnlich sah und dazu noch schielte wie ein Opossum.
Dieser Ruprecht wurde zum ständigen Begleiter des kleinen Santa und das hielt die meisten der frechen Jungen in Schach. Santa begann sich Notizen über das Verhalten seiner Mitschüler, aber auch aller anderen Kinder im Dorf zu machen. Ein sehr einfaches Bewertungssystem, das nur danach fragte: „Ist`s gutes Kind? Ist`s böses Kind?“
In regelmäßigen Abständen schleppte Santa dann einen Sack mit Süßigkeiten und kleinen Spielzeugen heran, und belohnte damit die braven Kinder. Wenn eines der kleinen Mädchen sich auf seinen Schoß setzte und hübsch „bitte bitte“ sagte, dann zeigte Santa sich noch einmal so großzügig. Eine weitere Schwäche, die er auch nie wirklich ablegen konnte.
Wurde ein Kind nach den Unterlagen als „böse“ befunden, so ging es leer aus, oder bekam eine Handvoll Kohlen geschenkt, was für ausgesprochene Heiterkeit bei den „Braven“ sorgte.
Mit der Zeit wurde Santa Claus auf diese Weise  einer der beliebtesten Bürger von Alexandria. Die Kinder mochten ihn nicht wirklich, aber sie mochten seine Belohnungen. Und die Erwachsenen mochten ihn, weil sie ihrer unerzogenen Brut jetzt nur noch mit  einem „denk an Santa“ drohen mussten, um sie zur Räson zu bringen. Was Santa außerdem so sympathisch machte, war die Tatsache, dass er sich aus den Angelegenheiten der Erwachsenen heraus hielt. Kein Mörder oder Betrüger, kein Despot, Lügner,Ausbeuter oder Kriegstreiber hatte jemals von Santa Claus eine Rüge zu erwarten. Ganz im Gegensatz zu diesem Anderen, der damals ebenfalls in Bethlehem zur Welt gekommen war.
Mit der Zeit wurden durch das Wirken Santas alle Kinder des Dorfes fast schon unheimlich freundlich und folgsam – bis auf einen.
Ein Bursche von etwa zwölf Jahren, mit Namen Tarik bin Ahmed all- Falahi, den aber alle nur Fali nannten, war unbelehrbar und ein offener Gegner von Santa Claus. Bei jeder Bescherung die Santa abhielt tauchte Fali auf und schrie: „He du stinkender Weihnachtsmann, du perverse Sau, du willst doch nur die Mädchen betatschen. Sieh her, was du mit deinen Zuckerstangen machen solltest. Ha, mich wickelst du nicht ein.“
Fali machte ein paar obszöne Gesten, dann holte er ein paar faule Eier hervor und warf  sie nach Santa und Ruprecht. Manchmal traf er, manchmal nicht. Ruprecht versuchte jedes mal ihn zu erwischen, aber Fali war der schnellste Läufer im ganzen Ort. Er lachte nur und feixte über die „lahme Vogelscheuche“, die ihn niemals einholen konnte.
Eigentlich hätten Falis Attacken Santa Claus egal sein können, aber sie zeigten Wirkung. Die Jungen wurden immer frecher, und schienen auch nicht mehr so scharf auf die Süßigkeiten zu sein -  was Santas guten Ruf bei den Eltern beeinträchtigte. Viel schmerzhafter war allerdings, dass die Mädchen nicht mehr so unbefangen auf seinen Knien Platz nehmen wollten wie zuvor. Eines Tages verschwand Fali.
Zu Anfang blieb man gelassen, denn man nahm an, es wäre nur wieder einer seiner Streiche und er würde wieder auftauchen, wenn die ganze Stadt erst ordentlich in  Aufruhr geraten war.
Ein Tag verging, dann zwei, aber als Fali am dritten Tag noch immer verschwunden blieb war es mit der Gelassenheit vorbei.
Seine Eltern und Verwandten, aber auch andere Bewohner Alexandrias bildeten Suchtrupps und schwärmten in die nähere und weitere Umgebung aus. Sie suchten lange, sie suchten gründlich, aber sie fanden ihn nicht.
Erst war ein großes Trauergeschrei zu hören, aber dann begann es überall in der Stadt zu flüstern und zu raunen. Man warf sich vielsagende Blicke zu, wenn Santa und Ruprecht auf der Straße gingen. Es war klar, wen die Leute mit Falis Verschwinden in Verbindung brachten – auch wenn es dafür keinerlei Beweise gab.
Immer weniger Kinder kamen zu den Bescherungen, die Santa Claus abhielt, aber immer öfter kamen faule Eier in seine Richtung geflogen, auch wenn der Werfer sich nicht zu erkennen gab.
Die Situation spitzte sich zu und so beschloss Mutter Cola, dass sie Alexandria verlassen mussten, um anderswo in Frieden ihren Geschäften nachzugehen. Diese  Möglichkeit ergab sich bald.
Cola erfuhr von einem Mann namens Clark Kent, einem Außerirdischen, der als Supermann sein Geld verdiente. Dieser Mr.Kent wollte für relativ kleines Geld seine „Festung in der Einsamkeit“ verkaufen. Ein Domizil mitten im ewigen Eis der Arktis. Ihm waren die weiten Wege zur Arbeit einfach zu lästig geworden. Cola nahm Kontakt zu ihm auf und man wurde sehr schnell handelseinig. Die junge Familie kaufte die Festung mit allem Inventar und Supermann mietete sich ein Zimmer im New Yorker YMCA. Hier würde er Kost und Logis für die nächsten dreitausend Jahre haben – eine angenehme Vorstellung für einen ängstlichen Charakter wie ihn.
Santa und seine Eltern zogen in die Eisfestung, engagierten eine Unzahl ortsansässiger Kobolde und Trolle, und ließen das gewaltige Anwesen nach ihren Vorstellungen umbauen.
Für Cola wurde unter dem Eis die größte Getränkefabrik der Welt gebaut. Santa errichtete ausgedehnte Fabrikationsanlagen, die jedes nur denkbare Spielzeug und auch den ausgefallensten Weihnachtskitsch herstellen konnte. Walt bekam ein Produktionsstudio in dem er Werbekampagnen entwarf, aber auch an Bildergeschichten arbeitete, die irgendwann ebenso berühmt wurden, wie die Softdrinks seiner Frau.
All dies war natürlich nur möglich durch die außerirdischen Technologien, die ihnen Mr. Kent hinterlassen hatte. Woher hätten sie wohl sonst den fliegenden Schlitten und alles andere nehmen sollen?
Man schrieb immerhin erst das Jahr 15, nach diesem „Sowieso“.
An einem freundlichen Sonntag Nachmittag des Jahres 20 n. Chr., der unter dem ewigen Eis genauso wenig wahrnehmbar war, wie jeder andere, fand Santa ein Fläschchen mit grünem Kryptonit. Er hielt es für eine Art Kandis und tat es in seinen Kakao. Die Wirkung war erstaunlich. Innerhalb von Minuten alterte Santa um vierzig bis fünfundvierzig Jahre , wurde fett wie ein Walross und sein roter Anzug wuchs an ihm fest, genau wie das blau-rote Dress an Supermann.
Wie die beiden den täglichen Gang zur Toilette bestreiten ist nicht weiter überliefert, und geht uns eigentlich auch gar nichts an.
Das Kryptonit hatte allerdings noch eine weitere, ganz erstaunliche Wirkung. Es machte Santa nicht unverwundbar und stattete ihn auch nicht mit Hitzeblick und Superpuste aus, aber es verlangsamte seinen Stoffwechsel um das Hundertfache. Somit konnte er hundert mal so alt werden, wie jeder normale Mensch - und er musste nur drei mal im Jahr auf`s Klo. Eine tolle Sache.
So wurde Santa zu einer immer noch lebenden Legende, und wer mir das nicht glaubt, braucht nur mal den Fernseher einzuschalten.
Da könnt ihr ihn jedes Jahr sehen, wie er eine eiskalte Flasche an die Lippen hebt, und die wundersame Brause seiner Mutter trinkt.
Einzig die Ungerechtigkeit hat verhindert, dass man das aktuelle Jahr nicht als 2012 n.Santa nennt.
Und das ist wirklich Schade. 







Bis zum nächsten Jahr
Euer Janek



Samstag, 17. Dezember 2011

The best about sex


The best about sex


Bruno Buttercup has the wrong name.
He is one of the rare people who would get stuck in the door opening if they don`t enter sideways AND duck their heads.
Bruno is the navigator and the full crew in person on board of the "Olga", Captain Hansens fishing boat. Hansen doesn`t need any more men.

Last Saturday we sat, as always, in the "anchor" and drank our beer, silently. The silence is the reason why people think us coastal dwellers are unsociable and taciturn, but that's not true. That is just a rumor people from Rheinland are spreading about us.
So, Bruno and I were sitting together at one of the scrubbed wooden tables and studied the smoke coming from our cigarettes. We just had our sixth beer in progress, when he suddenly put his big paw on my arm and looked at me with his watery - blue eyes.
"Jan", he said.
"Hm?"
"You're my friend, right?"
"Jap."
"Jan, my friend, shall I tell you something?"
"What?"
"I happened to find out something."
"Uhum."
He took a big gulp, as if he was in need for some dutch courage. Then he scratched his chin.
"Yeah," he said, "Do you actually know what is the best thing about sex?"
"Hä?"
"I asked you, do you know what is best about sex."
The conversation at the table next to us became much quieter and I felt completely taken by surprise. I tried not to show a too stupid face and shrugged my shoulders.
Bruno turned around to the others at the next table. "If you heard me anyway, then you can perhaps answer my question."
"What shall we answer?"
Bruno made a sweeping gesture and his beer spilled all over the pants of Karl Martens, our crab dealer.
"I want to hear from you, what is the best thing about sex, you flukes!"
Martens took out his handkerchief and tried to dry his pants.
"Bruno man, don`t be silly. Just look at my pants. I am stinking now like a whole truck o`beer "
"That's all right, Karl, normally you smell like fish` s market”, Bruno got up.
He dodged the ceiling lamp and swayed over to Martens and the other men.
"I want to know from you ...", he said, raising his arm, "what is the best thing about sex!" He thundered his fist on the table. The content of the ashtray spilled over the spruce table and the men could only with difficulty save their glasses.
"Bruno, leave us alone. We're all married too long to be able to remember something like that, "said Bernd Claasen our Harbour Master, visibly upset.
The rest nodded in agreement.
"Well, I know ...", suddenly a thin voice was to be heard from the background. It was Fiete Osterhaus, our postman.
"What do you know?", asked Bruno.
"Well, I already know a little bit of ... of sex and stuff like ... I mean."
"Oh yeah?! Then tell us, what you know."
Bruno's finger pointed in Fiete `s direction.
Poor Fiete never had had a particularly healthy skin colour, but now he looked like a corpse that has layn in water three days.
He sipped bravely at his beer with lemonade and said: "Yes, that is to say … sometimes… for example, if the lass is quite nice actually… And it seems as if perhaps just happened behind the dike… or even in the barn… and if it is so nice and warm there and the sun and … perhaps even a picnic basket …"
"Nonsense!", said Bruno.
Fiete retreated behind his glass and for a moment there was absolute silence.
"Then I will enlighten you now", said Bruno. "The best thing about sex is, if something went wrong."
We were speechless. Even the oldest among us had not heard such nonsense ever before.
"The best thing about sex", he said," is, if something goes wrong, and after just two years… somebody is sitting next to you on the sofa and steals your cheese sandwich."
He ruffled through my hair, slapped me on the shoulder, and his grin was only stopped by his earlobes. He cast a questioning glance at the others.
“Man,” Fiete said, “Bruno is pregnant!”

"Oh my", said Bernd Claasen, "this is indeed` s thing."

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Marlboros and peonies

Marlboros and peonies

A night train is gliding almost silently out of the station.
The platform is empty now, except for me.
I`m lighting a cigarette and watch the train leaving, it`s taillights becoming smaller and fade.
It's Saturday, the 23rd of August.
A warm evening wind blows around my pants and brings the scent of peonies and old newspapers into the station.
The red lights disappear in smoke and darkness.
Only a scraping sound is heard from time to time, and the typical ta-ta-tack tack when waggons rattle over some tracks.
I don`t like smoking, it makes me sick. It always gives me a nasty headache and sore throats, but I have to smoke, because the cowboy on the poster over there smokes as well.
He looks like a real man should look like. With small wrinkles around his eyes and big, strong hands. With broad shoulders and a smile that keeps the guys at bay, and makes the ladies feel their hearts beating faster.
The scoreboard above me rattles off the next departure times.
It is 23:18.
The ICE is on it`s way…
A whistling and humming of the rails accompanies its appearance. I flip the fag on the floor, spurt off and run a few meters in front of it`s nose - the train driver shall see me.
The man in the cab gets big eyes. He kicks the brake, he pulls the levers, but it's too late. One or two more long steps, then I am throwing myself to the side right into the screeching of the wheels.
The Express train hits my chest, then I am buried under tons of oiled steel.
The back of my head gets hit, badambadam against the thresholds - then the smell of urine and tar – and darkness.
The front axle breaks my left arm, I get thrown over the tracks and one of the tires cuts my upper body into two unequal halves - that's it.

I am coming here every night - always at the same time.
I imagine this scenario, over and over again.
Then I am getting sick.
"Well, you mighty man? I suppose you have a weak stomach, eh?"
Someone laughs, but I'm alone on this platform ...
"You wanna-be suicide. Didn´t do it again , huh? "
"Who ...?" I`m looking around me, but can`t see anyone.
"Over here, spectacle wearer."
"Where?"
"Here on your favorite poster, man."
It is the Marlboro Man.
He is not moving, but he`s talking to me.
On the wall next to him leans a ladder that has probably been forgotten by someone.
I guess I have too much imagination.
"Imagination? If you had imagination, you would have invented Mickey Mouse or something like that", he says.
"I don`t understand ..."
"What, you don`t understand? Should I speak up, little man? Are your ears damaged or your brain, eh?"
"You are the one talking to me.”
"Very true, well recognized. I'm talking to you, little man and you want to know why?"
"Yes."
"Well, I will tell you, shorty, oh yes I will. I'm talking to you because you pisses me off! I have to watch your boring theater play here every night. Your "Dying Swan" - bullshit. Because you come here on my platform in purpose to kill yourself, but you are too much a coward to do it ..."
"I'm not ..."
"What are you not?"
"I'm not a coward."
"Oh no? What are you then?"
"I am just ...", I start to say, but his laugh interrupts me and blows an empty potato chip bag on the tracks.
"What are you? You are nothing, because you're not a man. You're not even a girl."
"A girl?"
"Sure, my friend. If you were a man, you would do what a man must do. If you were a girl, then you would say, "shit on it" and do what you want, but this way?”
"I am a man," I insist.
He laughs and coughs at the same time. "No."
"I am a man"
"You are not."
"I'll prove it."
"How do you want to prove?"
"I'll do it."
"Do what? Throw yourself in front of the train?"
"Yes, I'll do it."
"When?"
"Tomorrow ... tomorrow night."
"Tomorrow night?"
"Yes."
"Well, Shorty, I'll be here."

I am pressing the cigarette in the ashtray carefully, then I go down the stairs with stiff legs.
Only a few people carrying suitcases and bags pass me by.
My stomach feels like a knot made of rusty iron and behind my temples, an insane drummer rages.
Before I enter a shop, I am looking at my reflection in the window pane.
Nobody wears a beige windbreaker and brown pants with black lace shoes that are polished to a shine. No one. The Marlboro man is right.

"Oh hello, good evening, Mister. A little Jack Daniels and "freedom and adventure" as usual?"
The lady at the kiosk is friendly, she is always friendly - to everyone. Like the whores at the harbour.
I have enough cigarettes, but I will not contradict her. You should not contradict older women.
"Yes, please", I answer her.
"Here you are. That' is nine euro and fifty, then."
I am taking my wallet from my pants and put the money on the counter.
The cash register rings.
"So, here are fifty cents back. You are welcome."
Outside in the hall a street musician sings: "Johnny Be Good...", and thrashes at his guitar. I look around in the kiosk.
"Hm, the marker there, I would like to have it too," I am saying.
"This here?"
"No, the big red one over there."
"That?"
"Yes, please."
"Then it's another three-fifty."
"Here you go."
"You are welcome," says the friendly lady to me, "and a nice evening."
I take my stuff and leave the store.
"A man's gotta do what a man`s gotta do", I am thinking. "Go Johnny, go!"
I go up the familiar stairs to the platform 68.

"Well, little man, you wanted to come back tomorrow?"
I am stepping towards the poster and reach into my jacket.
"What do you have there, shorty? What are you doing?"
I take the ladder and climb up to him. Now I can see directly into his bright blue eyes.
"What are you up to, take away the ladder!", he says.Instead I take the marker and paint a big, round, red nose over his face.
Then I climb down and put the ladder back, carefully.
"What did you do? Damn, I can not see it. Go away you little poof! "
A smile tugs at my mouth
"I'm a girl," I answer, "and I shit on it!"
Pigeons flutter through the station.

I haven`t laughed that long since ages.





(thanks to Sedi)

New! Janek`s Stories english version !

This is to all my foreign friends and readers.


Hi folks!
I know that there are a lot of you all over the world and I´m very happy about this fact.
I always wanted to make it easier for you to read my stories by putting them into english.
But I´m not good enough in translations and needed help.
I asked an old buddy of mine, Sedi Sedamens, to help me.
And you know what? After only a few glasses of good old Johhny Walkers and short before he fell asleep, he said :"Fine, letusdoit my friend."
And now I am very proud to present the first of my stories in english to you.
Have fun.


Yours  Janek

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Moin, liebe Leser

Alle eure Lieblingsgeschichten gibt es ab sofort, als richtig echtes Taschenbuch im einigermaßen gut sortierten Buchhandel zu kaufen. 
Da könnt ihr dann eure Schokoladenfinger dran abwischen, ihr könnt es unter das Tischbein klemmen, damit der Kaffee nicht mehr überschwappt, oder ihr vergesst es in der U-Bahn.
Das is doch mal was.(Diese Tipps stammen von meinem Kumpel Horst).
Es gibt das ganze Ding auch als E-book und als App bei eurem E-book und App-Dealer.
Und das Beste: All die schönen Stories kosten weniger als `n Korn und zwei Halbe in meiner Stammkneipe.
Liebe Grüße
Euer
Janek

Janek`s Kurzgeschichten jetzt als Buch!